Geschichte

Das Funkhaus am Wallrafplatz wurde in den Jahren 1948-1952 auf den Trümmern des zerbombten Hotels Monopol errichtet. Der Bau des Funkhauses in unmittelbarer Domnähe war eines der wichtigsten architektonischen Großprojekte der frühen Nachkriegszeit in der Kölner Innenstadt, die im 2. Weltkrieg zu über 90 Prozent zerstört wurde.

Am 21. Juni 1952 feierlich eingeweiht, konnte es sich rühmen, das modernste Funkhaus Europas zu sein. Der große Sendesaal wurde als akustische Sensation gefeiert. Er gehört zu den bedeutendsten Sälen für festliche Musikaufführungen und gilt noch heute als architektonische Meisterleistung.

Das Funkhaus Café orientiert sich in seiner Gestaltung am Stil der 50er Jahre, ganz wie die damalige Teestube, die auch ein beliebter Treffpunkt war. Hohe Fenster und eine hinterleuchtete Theke prägen den Raum. Fotos aus dem WDR-Funkhaus der 50er Jahre geben einen einmaligen Einblick in die damalige Zeit.